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Meili-Weili

unregistriert

1

Donnerstag, 24. Juli 2003, 06:50

Diabetes Typ 1

Hallo

ich würde mich freuen, wenn hier noch ein separates Thema über Stoffwechselerkrankungen oder ähnliches erscheinen würde, denn ich habe eine Labbi Hündin mit Diabetes!
Vielleicht macht dies den Erfahrungsaustausch leichter!

Grüsse
aus dem regnerischen Trebur
Heike und Meila

salvinchen

Ehrwürdige Moderatorin

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Wohnort: Krefeld, NRW, Deutschland

Beruf: Freie Grafikerin

2

Donnerstag, 24. Juli 2003, 12:08

hallo heike,
das neue thema ist schon erstellt ;) und der beitrag verschoben.
jetzt kannst du loslegen.
liebe grüsse
gaby mit joy & hannah

marika

Schüler

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3

Samstag, 13. Februar 2010, 13:49

Hallo, das Thema diabetes ist hier nicht mehr aktuell!
Gibt es hier im Forum Leute, die einen Hund mit Diabetes haben? Wär toll, wenn jemand da wär. Bei Bux ist jetzt Diabetes diagnostiziert worden. Wär schön, wenn mir jemand sagt, wie er das so händelt. Ich steh erst am Anfang und hab noch gar keine Ahnung.

Uschi

Ghina-Mama

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4

Sonntag, 14. Februar 2010, 12:34

Hallo Marika,



meine Ghina hatte Diabetes, sie bekam Morgens und Abends Insulin gespritzt und Diätfutter. Kam damit ganz gut zurecht.
Lieben Gruß
Uschi und Buffy

mit Ghina und Joshi im Herzen

marika

Schüler

Beiträge: 146

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5

Sonntag, 14. Februar 2010, 19:12

Extra Hundeinsulin, also dieses Caninsulin, oder das normale für die Humanmedizin? Hattest du nen Pen? Für das Caninsulin gibt es da ja keinen Pen, oder?
Schonmal Danke für deine Antwort!

Uschi

Ghina-Mama

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Beruf: Beamtin

6

Sonntag, 14. Februar 2010, 20:25

Wir hatten das Caninsulin und keinen Pen. Am Anfang mussten wir täglich zum Doc, die Abstände wurden dann immer größer, je besser Ghina eingestellt war
Lieben Gruß
Uschi und Buffy

mit Ghina und Joshi im Herzen

Hanseatica

und das schwarze Glück auf Pfoten

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7

Montag, 15. Februar 2010, 13:56

Ach Marika, der Buxinator lässt aber nichts aus, oder? Armer Plüsch :love: Woran habt Ihr das erkannt bzw. welche Anzeichen hat er denn gezeigt? Wie geht's ihm denn mittlerweile mit dem PF? Ist er da gut eingestellt?

marika

Schüler

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8

Montag, 15. Februar 2010, 14:48

Hi, ich hab von dem Diabetes nix gemerkt. Aber weil er ja für PF Medikamente nehmen muss, müssen wir alle 2-3 Wochen zur Blutuntersuchung. Alles war gut, Haut gut verheilt, Buxi prima drauf, Butergebnisse auch den Umständen entsprechend gut. Dann hatten wir plötzlich Probleme mit den Blutuntersuchungen, weil das Blut so lipämisch war, dass es nicht untersucht werden konnte. Auch wenn Bux 24 Std nüchtern war, hat sich da nichts dran verbessert. Dadurch kam der Verdacht auf, dass er nun eine, durch die Medikamente ausgelöste, Stoffwechselstörung hat.
Der TA hat das Blut dann doch untersuchen lassen, mit dem Verdacht auf eine mögliche Stoffwechselstörung, welcher Art auch immer. Blutzucker gemessen, und eine erneute Blutprobe weggeschickt nach 2 Wochen. Bltuzuckerwert war immer hoch und der Fructosaminwert, der Rückschlüsse auf den Blutzucker der letzten 2- 3 Wochen gibt, war jedesmal sehr hoch. Tja, Diagnose: Diabetes. Ausgelöst durch die Medikamente, die ja wegen PF nicht abgesetzt und nicht weiter runterdosiert werden können.
Ich bin voll angenervt.
Ich will das Caninsulin nicht nehmen, weil es keinen Pen dafür gibt und ich kann doch keine Kanülen sehen, geschweige denn diese in den Buxi zu stechen. Ach ne, nerv.
Der TA meinte, dass der Buxi schon recht zügig mit Insulin behandelt werden muss, aber es hat einen Vorteil. Normalerweise merkt ein Hundehalter einen Diabetes immer erst sehr spät. Hunde mit Diabetes trinken und essen mehr, das merkt wohl keiner so schnell. Nur irgendwann frisst der Hund wohl viel und nimmt aber trotzdem plötzlich stark ab. Dann hat ein Hundi aber meist schon recht lang Diabetes, ohne dass es aufgefallen ist. So hat man es mir erklärt. Bei Bux ist das ja jetzt sehr früh aufgefallen, weil wir ja so oft das Blut untersuchen. Mein TA meinte jetzt, dass Bux vielleicht auf normales Insulin für Menschen eingestellt werden kann. Da gibt es ja Pens und würde mir das Ganze etwas leichter machen. Zur Zeit bekommt er noch nichts. Mitttwoch geh ich nochmal hin und dann seh ich weiter.
Dem Bux gehts aber gut. Der kriegt von alldem nichts mit, glaub ich. Der ist nur so furchtbar verfressen. Ich dachte das käm vom Kortison aber das kann jetzt auch vom Diabetes sein.
Aber wie gesagt, Bux geht es prima. Nur ich bin genervt und traurig und ungeduldig... Aber ich glaub ich finde das alles viel schlimmer als der Buxi.

christine1965

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9

Montag, 15. Februar 2010, 23:23

Also, ich will mal eine Lanze für Kanülen brechen: die Kanülen für Insulin sind sehr fein und sehen gar nicht fies aus...
Und ehrlich gesagt: das lernt man gaaaanz schnell. Und ich persönlich würd für das passendere Medikament schon lernen, mit einer Kanüle umzugehen... Das ist wirklich nicht schlimm. Die ersten paar Male sind vielleicht schwierig, aber danach packst Du es bestimmt!

Christine
Christine
mit Sani & Queenie & Hanno & Amber
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Hanseatica

und das schwarze Glück auf Pfoten

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10

Dienstag, 16. Februar 2010, 13:18

Ich kann verstehen, dass Du genervt und traurig bist. Aber freu Dich, dass es Buxi trotzdem so gut geht! Und das mit den Kanülen bekommst Du ganz bestimmt hin. Denk beim Injizieren ganz fest daran, dass Du ihm gerade hilfst und ihm nichts Böses tust. Und so ein Piks in die Hautfalte nehmen die Jungs doch sowieso meist sehr gelassen hin. Beim Dicken denke ich manchmal, der bekommt das noch nicht mal wirklich mit, so relaxt ist er, wenn er eine Spritze bekommt.
Kopf hoch!!

Liebe Grüße und Knuddler für Bux! :love:

marika

Schüler

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Beruf: PTA

11

Dienstag, 16. Februar 2010, 15:17

Hallo,
ich kann ja nix für meine Kanülenphobie. Ob die nu dünn sind oder nicht. Ich finds selbst bescheuert, aber is numal so.
Aber jetzt lass ich das mal dahingestellt.
Wenn Bux ein gesunder Hund wär, der blöderweise an Diabetes erkrankt ist, würd ich die ganze Sache natürlich durchziehen.
Jetzt hat er mit Pf aber schon eine schwere Erkrankung, die mit Medikamenten behandelt werden muss, die nicht ohne sind. Wie lang der Körper das verkraften kann, konnte mir der TA nicht sagen. Deswegen die 2 wöchigen Blutkontrollen.
So, die Medikamente bekommt er seit August oder September. Erstes Problem: Cushing___ zweites Problem: Diabetes, und das zusätzlich zur Grunderkrankung PF!
Soll ich jetzt wirklich täglich Insulin spritzen und die Nahrung komplett umstellen, auf jegliche Leckerlies zur Belohnung verzichten, auf das geliebte Leberwurstbrot am WE (ok ok, is eh nicht so toll, aber naja der Hund soll ja auch mal verwöhnt werden) verzichten? Bux war ja immer gesund, schlank und sportlich, da fand ich das mit dem Brot nicht so schlimm. Nu hat er sich aber auch dran gewöhnt. Soll ich dem das jetzt alles verbieten? Und wenn ja, wie lang denn? Bis fünf Blutuntersuchungen weiter das nächste Problem auftritt?
Die Folgeerkrankungen, die der TA mir zu Anfang aufgezählt hat, treten jetzt alle so nach und nach auf. Und ich find, das passiert sehr schnell. Wie gesagt, er wird erst seit Sep.
behandelt.
Wär das denn so verwerflich, wenn ich sage, gut jetzt reicht es. Wir leben schön so weiter wie immer. Dem Buxi geht es gut, ich mach es ihm so schön wie es geht, und wenn es nicht mehr geht, dann gehts eben nicht mehr.
Soll ich echt auf jede Erkrankung die nun auftritt reagieren und noch mehr Medikamente in den rein stopfen, nur damit ich ihn länger bei mir haben kann?
Oder seh ich das jetzt total falsch?

Hanseatica

und das schwarze Glück auf Pfoten

Beiträge: 896

Wohnort: Hamburg

12

Dienstag, 16. Februar 2010, 20:30

Oh Marika, ich wollte das auf keine Fall nach "ist doch alles nicht so schlimm" klingen lassen! Wirklich nicht!
Das mit dem Cushing habe ich gar nicht mitbekommen, das ist natürlich heftig, wenn in so kurzer Zeit so viele Folgeerkrankungen auftreten und er immer mehr Medis nehmen muss. Ein Hundeleben muss lebenswert sein, ganz klar. Ab wann die Grenze erreicht ist und die Entbehrungen/Belastungen für ihn so groß sind, dass Du es nicht mehr vertreten kannst, kann Dir glaube ich wirklich nur Dein Bauch sagen. Wie wäre es denn wenn Du in diesem speziellen Fall versuchst, einen Mittelweg zu finden, z.B. Insulin geben + Fütterung umstellen aber ihm z.B. trotzdem hin-und wieder mal ein Highlight wie z.B. ein Leberwurstbrot gönnen? Vielleicht findest Du ja auch einen Ersatz dafür bzw. als Ersatz für normale Leckerlies nimmst Du Spezial-Trofu für Diabetiker (oder spezielle selbstgebackene Kekse)? Wenn er durch die Behandlung weiterhin fit ist, rennt, spielt und tobt, dann wird er auch mit solchen Umstellungen klar kommen und sein Leben weiterhin geniessen, ganz bestimmt.
Ich kann Deine Sorge verstehen, erst Cushing, dann Diabetes, was kommt als Nächstes? Es ist bestimmt schwer, in dieser Situation immer wieder positiv zu denken, aber vielleicht war es das jetzt wirklich und es kommen keine weiteren Folgeerkrankungen! Ich drücke Euch dafür ganz festdie Daumen!

Ganz liebe Grüße

marika

Schüler

Beiträge: 146

Wohnort: Grefrath

Beruf: PTA

13

Dienstag, 16. Februar 2010, 20:51

Nö, nö, so hatte ich das auch gar nicht aufgefasst! Alles gut.
Ich überleg halt nur grad wie ich weiter vorgehen soll. Ich rede sowieso nochmal mit dem TA und schau dann was ich mache.

christine1965

mit Chaos-Quartett

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Beruf: Online-Redakteurin/THP

14

Mittwoch, 17. Februar 2010, 06:35

Hallo Marika,

ich gehör bestimmt nicht zu denjenigen, die jedes Tier zu Tode therapieren würden. Ganz im Gegenteil, ich hab mir für jedes meiner Tiere überlegt, was ich machen lassen würde und was nicht (für jedes Tier gibt es eine unterschiedliche Aussage, weil jedes Tier von seinem Wesen her so unterschiedlich ist...)

Natürlich versteh ich Deine Bedenken - und kann sie sogar in gewissen Maßen nachvollziehen. Gerade bei Diabetes würd ich jedoch nicht einfach weitermachen, sondern wirklich mit Insulin behandeln. Und ob Du die Ernährung so ganz umstellen musst, lasse ich mal dahingestellt. Solltest Du bei Bux täglich das Blut kontrollieren wollen/können (funktioniert mit den gleichen Messgeräten wie beim Menschen), dürfte die Nahrungsumstellung nicht so wichtig sein.

Wegen Deiner Phobie gegen Kanülen.... Auch da hab ich so ein "Exemplar" in meinem Freundeskreis... Auch dagegen kann man etwas tun. Falls Du eine Heilpraktikerin hast, die mit klassischer Homöopathie arbeitet, frag sie einfach mal...

Christine
Christine
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Uschi

Ghina-Mama

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15

Mittwoch, 17. Februar 2010, 13:34

hallo Marika,



es ist bestimmt keine leichte Entscheidung. Aber Insulin braucht er und das würde ich ihm auch geben. Bei Ghina hab ich auch vor ihr gehockt und gesagt "Maus ich tu dir gleich weh" und irgendwann war es Routine. Für Ghina war es nicht so schlimm, wie für mich. Den Picks hat sie überhaupt nicht mitbekommen. Habe bei ihr nicht auf Leckerlies verzichtet und sie hat hat immer wie Highlights bekommen. Da hab ich auch die Einstellung "lieber ein kurzes, aber glückliches Leben".



Du kennst ihn am besten, so lange er fit ist und es ihm gut geht, würde ich alles tun. Wenn er abbaut, kannst Du immer noch die Entscheidung treffen, die Medies nicht mehr zu geben. Habe es bei Ghina so gemacht, sie hat mir irgendwann deutlich gemacht, ich will die Medikamente nicht mehr.
Lieben Gruß
Uschi und Buffy

mit Ghina und Joshi im Herzen

marika

Schüler

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16

Mittwoch, 17. Februar 2010, 14:46

Ja, danke! Das hilft mir schon.
Ich spreche mit dem TA, er soll dann auch sagen was er von den restlichen Blutwerten hält und wenn er es haben soll, dann mach ich das schon. Ich werde berichten.